Von der Automatisierung zur Autonomie – und was das für Ihr Lager bedeutet

Die neuesten Entwicklungen von AutoStore weisen auf eine autonomere Zukunft im Lagerbetrieb hin. Für Element Logic liegt die Chance darin, diese Technologien dort einzusetzen, wo sie Kunden echten Mehrwert bringen und einen spürbaren Unterschied machen. Flächen besser nutzen, unnötige manuelle Arbeit abbauen, Prozesse verbinden und die tägliche Leistung im Lager verbessern.

Lager stehen selten still. Sortimente ändern sich, Volumen wachsen und schwanken, und die Erwartungen der Kunden steigen. Was bei der ursprünglichen Planung eines automatisierten Systems funktioniert hat, ist fünf oder zehn Jahre später nicht unbedingt mehr genau das, was der Betrieb braucht.

Deshalb ist der Gedanke hinter der Herbst-Ankündigung 2026 von AutoStore, „Von der Automatisierung zur Autonomie“, so relevant.

Er ist kein Versprechen, dass Lager plötzlich vollständig autonom werden. Er beschreibt eine praxisnähere Entwicklung: automatisierten Abläufen schrittweise mehr Flexibilität und Intelligenz zu verleihen und zugleich einen Teil der manuellen Arbeit und der unverbundenen Prozesse zu reduzieren, die es rund um sie herum noch gibt.

Für uns bei Element Logic wird die Ankündigung genau an diesem Punkt interessant.

Die Frage ist nicht einfach, was einzelne Technologien leisten können. Sondern, wie wir sie mit dem übrigen Lager kombinieren können, um echte betriebliche Herausforderungen zu lösen.

Ein Lager, das sich anpasst, wenn sich das Geschäft verändert

Eine dieser Herausforderungen ist die Produktvielfalt.

Ein Lager, das auf das Sortiment von gestern ausgelegt ist, muss morgen womöglich ganz andere Produkte aufnehmen. Unterschiedliche Artikelgrößen (SKUs) und sich verändernde Auftragsprofile können zusätzliches Handling verursachen oder Prozesse außerhalb des automatisierten Lagersystems erforderlich machen.

Die Entwicklungen von AutoStore rund um FlexBins und FlexBinsPort setzen hier an und schaffen mehr Flexibilität bei unterschiedlichen Behältergrößen. FlexBinsPort ist darauf ausgelegt, die Standard-Behälterhöhen von AutoStore sowie Behälter für das Kartonhandling an einem einzigen Arbeitsplatz zu verarbeiten. Wird die Behältergröße genau auf den Artikel abgestimmt, lässt sich die Lagerauslastung um 10 bis 15 Prozent verbessern.

Die Prozentzahl ist hilfreich, doch für Kunden ist der entscheidende Punkt die Flexibilität.

Wenn sich das Sortiment ändert, muss sich auch die Automatisierung mit verändern können.

Das gibt Element Logic mehr Möglichkeiten bei der Frage, wie Lagerkapazität, Kommissionierung und das gesamte Lager auf die Anforderungen eines Kunden ausgerichtet werden sollten.

FlexBinsPort™
FlexBinsPort™

Mehr Bereiche des Lagers vernetzen

Lagerung und Kommissionierung sind nur ein Teil des Fulfillments. Bevor ein Artikel das Grid erreicht und nachdem er es verlassen hat, können noch zahlreiche Prozesse anfallen, an denen Menschen, Fördertechnik, Kartons, Robotersysteme, Verpackungsanlagen und weitere Technologien beteiligt sind.

Auch hier eröffnen die neuesten Entwicklungen interessante Möglichkeiten.

Updates für AutoCase erweitern das automatisierte Kartonhandling auf Standardkartons im Format 600 x 400 mm und ermöglichen es, eine Aufgabengruppe auf mehrere AutoCase-Stationen zu verteilen. Zudem entwickelt AutoStore die robotergestützte Einzelstückkommissionierung weiter, unter anderem mit automatisierter Einschleusung, Barcode-Scanning am Arbeitsplatz und robotergestützter Inventur (Cycle Counting).

Für Element Logic liegt die Chance darin, über die einzelne Technologie hinauszublicken.

Wir arbeiten bereits mit Lagern, in denen AutoStore Teil einer umfassenderen Lösung ist – einer Lösung, die robotergestützte Einzelstückkommissionierung, Fördertechnik, Sortierung, Verpackung und Lagersoftware umfassen kann. Wir beschreiben diese Richtung als die Verbindung von Einschleusung, Lagerung, Kommissionierung und Warenausgang, statt diese Bereiche als einzelne Automatisierungsinseln zu betrachten. Je mehr dieser Prozesse zusammenspielen, desto mehr Möglichkeiten gibt es, manuelle Übergaben zu reduzieren und den gesamten Ablauf zu vereinfachen. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Autonomie.

AutoCase™
AutoCase™

Bessere Informationen können genauso wichtig sein wie mehr Automatisierung

Autonomie hat noch eine weitere Seite, die weniger sichtbar ist als Roboter, die sich durch ein Lager bewegen: bessere Entscheidungen zu treffen.

Ein hochautomatisiertes Lager erzeugt große Mengen an Betriebsdaten. Der Wert entsteht, wenn man weiß, was diese Daten aussagen und was man daraus macht.

In diesem Bereich ergänzen sich die Entwicklungen von AutoStore und die eigenen Softwarekompetenzen von Element Logic.

CubeAnalytics hilft bei der Frage, ob AutoStore wie erwartet arbeitet, während eLogiq betrachtet, ob das Lager effizient läuft und wo es sich verbessern lässt. Gemeinsam tragen sie zu einer übergreifenden Intelligenzschicht für das Lager bei, die Systemleistung mit betrieblichen Erkenntnissen verbindet.

Diese Verbindung ist entscheidend. Wer versteht, wie die Anlagen arbeiten und wie sich der Betrieb rund um sie verbessern lässt, gibt Lagerteams eine stärkere Grundlage zum Handeln. Je vernetzter Lager werden, desto wichtiger werden unserer Überzeugung nach diese sich ergänzenden Fähigkeiten, um mehr Autonomie zu ermöglichen.

Bessere Entscheidungen treffen, bevor man in Automatisierung investiert

Einige der wichtigsten Entscheidungen fallen lange bevor ein Roboter seinen ersten Behälter bewegt.

Wie viel Kapazität wird tatsächlich benötigt? Wie sollte das System konfiguriert werden? Was passiert, wenn sich die Volumen ändern? Und wo schafft zusätzliche Automatisierung echten Mehrwert?

Die Herbst-Ankündigung stellt außerdem neue KI-gestützte Funktionen vor, die AutoStore und autorisierte Partner dabei unterstützen sollen, diesen Fragen nachzugehen.

CubeExplore nutzt Benchmarks aus vergleichbaren AutoStore-Projekten zur Unterstützung der ROI-Modellierung, während AutoStore Intelligence in CubeStudio die Systemplanung und Simulation unterstützt. Es handelt sich um Werkzeuge für Partner, nicht um Produkte, die Kunden direkt selbst bedienen.

Für Kunden sind deshalb nicht die Werkzeuge selbst entscheidend.

Sondern die Möglichkeit, fundiertere Entscheidungen zu treffen, bevor Kapital gebunden wird.

Das passt genau zu unserem Verständnis davon, wie Automatisierung bei Element Logic angegangen werden sollte: Am Anfang stehen der Betrieb und die geschäftliche Herausforderung. Danach wird festgelegt, welche Kombination von Technologien zum richtigen Ergebnis führt.

Der AutoStore FlexBinsPort™ ist ein Arbeitsplatz, der alle drei Standard-Behälterhöhen von AutoStore (220 mm, 330 mm und 425 mm) an einem einzigen Port verarbeitet.
Der AutoStore FlexBinsPort™ ist ein Arbeitsplatz, der alle drei Standard-Behälterhöhen von AutoStore (220 mm, 330 mm und 425 mm) an einem einzigen Port verarbeitet.

Von der Automatisierung zur Autonomie – Schritt für Schritt

Es wird wahrscheinlich nie den einen Moment geben, in dem ein Lager plötzlich „autonom“ wird. Es geschieht schrittweise.

Eine manuelle Übergabe fällt weg. Ein bisher separater Prozess wird angebunden. Ein System passt sich an ein breiteres Sortiment an. Betriebsdaten führen zu besseren Entscheidungen. Eine repetitive Aufgabe wird automatisiert, sodass sich Mitarbeitende auf andere Dinge konzentrieren können.

Kommen genügend dieser Verbesserungen zusammen, beginnt sich das Wesen des Lagers zu verändern.

Deshalb sehen wir in der Herbst-Ankündigung 2026 von AutoStore mehr als eine Sammlung neuer Produkte und Funktionen. Sie erweitert das, was bei der Planung und Optimierung eines automatisierten Lagers in Betracht gezogen werden kann.

AutoStore entwickelt kontinuierlich weiter, was innerhalb und rund um den Cube möglich ist. Unsere Aufgabe bei Element Logic ist es zu verstehen, welche dieser Möglichkeiten für den Betrieb des jeweiligen Kunden relevant sind, sie mit der passenden Software, den passenden Technologien und Prozessen zu verbinden und daraus eine bessere Lagerleistung zu machen.

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